Offizielle Stellungnahme des Bilalzentrum - Volker Siefert bringt „Wahrheiten“ ans Licht. Das Bilalzentrum sagt Danke!

Über die Berichterstattung des HR-Journalisten

Am 26.08.2016 um 9:10 Uhr stellte uns Herr Siefert vom Hessischen Rundfunk per E-Mail einige Fragen, da er „Recherche“ betreibe. Das Verblüffende daran ist, dass er seine Fragen samt haltloser Unterstellungen am selben Tag um 19:16 Uhr auf http://hessenschau.de/gesellschaft/… selbst beantwortet und veröffentlicht. Kein Witz! Recht ulkig sind aber seine Unterstellungen, dass das Bilalzentrum eine Anlaufstelle für „Salafisten“ sei und – man höre und staune - gleichzeitig der „Muslim Brüderschaft“ angehöre. Zwei Gruppen, die unterschiedlicher nicht sein können, finden bei uns ein Zentrum – zur Vollendung der Macht, um bald in Deutschland die Weltherrschaft an uns zu reißen! Es gab mal eine Zeit, da musste man bei einer Hetzkampagne noch schlüssig argumentieren, aber das ist wohl in Zeiten von Pegida und AFD nicht mehr nötig. Der Bürger kann inzwischen mit den gängigen Vorurteilen über den Islam und die Muslimen berieselt werden und als Beweisfoto und Gruselfaktor dient ein aus dem Internet gekauftes Bild. Der Leser fühlt beim Lesen des Artikels regelrecht eine innere Anspannung über bestimmte Zustände in unserem Land und entwickelt im Verlauf Empörung über „stattfindende“ Ereignisse in Darmstadt, um dann mit voller Hoffnung in die Zukunft zu schauen und dabei höchste Dankbarkeit für den sich aufopfernden Journalisten zu empfinden. Dank seiner „investigativen“ Berichterstattung konnten nun endlich „Wahrheiten“ ans Licht kommen, nachdem wir lange Zeit im Dunkeln harrten. Jetzt ist die Zeit gekommen alle zu informieren und jedwede Verbindung des Bilalzentrums in der Stadt zu stören.

Das Zentrum der Macht ist und bleibt Darmstadt

Wie kann man nur Vorträge für die Öffentlichkeit veranstalten bei denen Themen, wie „Umweltschutz“, „Präventionsarbeit im Internet“, „Fairtrade-Moschee trifft Weltladen“ oder „Rassismus und Antisemitismus“ behandelt werden? Die Menschheit würde uns Darmstädter Bürger auslachen, wenn wir das so durchgehen lassen würden. Der Beweis dafür: das Bilalzentrum hat uns und unsere Werte bei der äußerst gefährlichen „Comedy-Halal Zertifikat Show“ ausgelacht. Das können und dürfen wir in Darmstadt nicht zulassen. Aus diesem Grund starten wir im Bilalzentrum nun folgenden Aufruf an alle, die uns bisher unterstützt haben: Wir dürfen nicht mehr weiter machen! Das wäre nicht gut, denn wir sind jetzt „islamistisch“ und nicht mehr „islamisch“. Wir sind jetzt böse! Es könnte sein, dass wir mit salafistischen, muslimbrüderlichen und vielleicht mit ein wenig NSU Gedankengut eure Werte zerstören. Ihr merkt das nicht. Erst wenn´s zu spät ist, wird man einsehen, dass man sich doch früher für das „Richtige“ hätte einsetzen sollen können müssen... Wegschauen und denken es gehe mich nichts an wäre nicht richtig. Wir müssen alle informieren.

Die Achse des Bösen: es stecken alle unter einer Decke oder unter dem Gebetsteppich...?

Wie kann es nur sein, dass das Bilalzentrum unter dem Motto „Bio-Regio-Fair“, im interreligiösen Dialog mit den Kirchen, Darmstädter Bürger und auch Flüchtlinge zum Fastenbrechen im Ramadan in Darmstadts Stadtmitte einlädt und dabei Biomilch vom Hofgut Oberfeld anbietet? Die Menschen des Abendlandes könnten dabei mit Leuten in Kontakt treten, die eine andere Religion haben. Man würde plötzlich miteinander statt übereinander reden. Wie unverschämt ist das denn“!?“ Die Anwesenden und Besucher waren auch empört, dass man aufgrund von Scheinargumenten das eigene Geschirr und Besteck mitbringen musste. „Das machen wir zur Entlastung der Umwelt“ hieß es in einer Stellungnahme seitens der Veranstalter. Was sie aber verheimlichen ist, dass sie im Geheimen für jeden gegen Pfand ausgeliehenen Teller ein paar Plastiktüten aus dem Aldi klauen und es ins Meer schmeißen. Das Resultat: Erste schleierhafte Flüchtlingsfische sind schon an der Nordsee von besorgten hessischen Rettern des Abendlandes gesichtet worden.

Der Retter des Abendlandes und die Ängste in der Bevölkerung

Das Problem zieht leider noch weitere Kreise. Das Bilalzentrum ist mit seiner perfiden Doppelstrategie nämlich kein Einzelgänger. Es trifft sich mit verschiedenen Vereinen und Kirchengemeinden, um sich für den Frieden unter den Religionen einzusetzen. Diese Organisationen müssen auch gewarnt werden oder vielleicht stecken sie auch schon unter einer gemeinsamen verschwörerischen Gebetsdecke. Der Papst und Assad sind auch in der Facebook-Freundesliste von Freunden der Freunde aufgetaucht. Eine offizielle Stellungnahme des Vatikans steht bisher noch aus. Der Oberbürgermeister Darmstadts habe aber den Absprung gerade noch geschafft und sei schon „auf Distanz“. Dennoch wolle man die Verbindung zum Bilalzentrum nicht ganz kappen. Ob das gut gehen wird?

Die Stadt Darmstadt hat noch Schulden beim Bilalzentrum

Auf jeden Fall sind laut der „Recherche“ von Volker Siefert „seit 2010 keine Gelder von der Stadt an den Verein geflossen“. Wenn das stimmen sollte, dann bittet der Kassenwart des Bilalzentrums die Stadt darum die uns zustehenden Gelder von vor 2010 zu überweisen. Wir haben nämlich auf unserem Konto noch nie irgendeine Buchung von der Stadt gesichtet. Da alle im Bilalzentrum ehrenamtlich aktiv sind und sich neben der Schule, dem Studium oder dem Beruf mit letzter Kraft engagieren, sind wir gerade etwas knapp bei Kasse und könnten das Geld gut gebrauchen. Unsere IBAN finden Sie auf unserer Homepage.

Bezahle, wann mer Geld hat, des is kah Kunst: awwer bezahle, wann mer kahns hat, des is e Kunst“

Auf jeden Fall sind wir nun durch diese „Recherche“ in Darmstadt in eine Lage versetzt in der wir besser handeln können. Die Ängste in der Bevölkerung konnten erfolgreich geschürt werden und man muss nun konkrete Schritte auseinander und nicht aufeinander zu machen. Auf keinen Fall darf man jetzt eigenständig recherchieren und seine eigene Meinung bilden, da sonst dadurch ein Weltbild zerstört werden kann. Dem Journalisten können wir für seine berufliche Zukunft nur das Beste wünschen. Auf dass wir weiterhin immer aktuell und schnell seine Antworten auf seine an uns gerichteten Fragen bekommen werden.
Junger Mann zeigt, dass er nichts zu verbergen hat.
Junger Mann zeigt, dass er nichts zu verbergen hat.
Journalist, zeigt ein Bild, das er sich ausgedacht hat.
Journalist, zeigt ein Bild, das er sich ausgedacht hat.
Share/Save

Umfrage

Berufe, die Muslime für Muslime ausüben sollten